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Kommentar ZRV-Forum50plus 1/201

Informatives Treffen für ZRV-Kollektiv- Mitglieder und Partnerorganisationen

1. Zusammenkunft 2014 des ZRV-Forum50plus

Von Hans Rudolf Schuppisser, Vizepräsident ZRV

Die erste Zusammenkunft war sehr informativ für die Delegierten von Kollektivmitgliedern und Partnerorganisationen sowie für den Vorstand des ZRV.

Der Referent Hans Ruedi Schönenberg, Vorstandsmitglied und Präsident der Arbeitsgruppe „Gesundheit im Alter“ des SSR, erwies sich als sehr kompetente Auskunftsperson. 

Er liess gleich am Anfang einen instruktiven Lehrfilm über die Einführung der Fallpauschalen (DRG) vorführen. Das erlaubte es, das neue Abrechnungsmodell DRG besser zu verstehen. Dieses Abrechnungssystem prägt die schweizerische Spitalwelt neuerdings spürbar. Daher war die Aufmerksam der Zuschauer gross.

In seinem Referat erläuterte H.R. Schönenberg zuerst die Struktur und Zielsetzung des Schweizerischen Seniorenrates und seiner Arbeitsgruppen. Danach umriss er das Arbeitsfeld und die Arbeitsweise der SSR-Arbeitsgruppe „Gesundheit im Alter“. Deren Motto 2014 ist „Die Pflege der alten Menschen ist ein Kulturgut“. Doch die „Gesundheitspolitische Agenda 2014“ der Arbeitgruppe ist viel umfassender.

H.R. Schönenberg berichtete vom kürzlichen Besuch einer SSR-Abordnung  beim Leiter des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) und stellte dazu fest: „Auch in diesem Jahr werden vom BAG eine ganze Reihe von „alterswirksamen Geschäften“ für Bundesrat und Parlament vorbereitet. Dazu kommen 2014 noch Volksabstimmungen über die Hausarztmedizin und möglicherweise über die Volksinitiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“. Anhand seiner Liste der für ältere Menschen wichtigen „gesundheitspolitischen Geschäfte“ wurde den Anwesenden eines schnell klar: Neben den 4 Sitzungen der Arbeitsgruppe müssen die einzelnen Arbeitsgruppenmitglieder zur Behandlung der vielen gesundheitspolitischen Themen viel leisten. Man konnte auch bei der Beantwortung von Fragen durch den Referenten merken, dass die Sachkompetenz in dieser SSR Arbeitgruppe beachtlich ist.

Bei der Plenumsdiskussion kreisten die Gespräche stark um die frühzeitigen Spitalaustritte und die unbefriedigende Umsetzung der Pflegefinanzierung. Sogar noch beim abschliessenden Apéro wurden solche Fragen diskutiert. Natürlich kam mit der Zeit dann doch der allgemeine Gedankenaustausch über andere gemeinsame Themen und über die ersten Vereinsaktivitäten des laufenden Jahres in Gang. Auch bei diesem ersten Forum im Jahr 2014 kamen die kollegialen Kontakte  nicht zu kurz.