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Newsletter 4/2015

„Wo steht und wohin geht der Schweizerische Verband für Seniorenfragen heute?“

3. Zusammenkunft 2015 des ZRV-Forum50plus in Zürich.

Von Hans Rudolf Schuppisser, Vizepräsident ZRV

Der ZRV ist Mitglied des „Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen“ (SVS). Das Referat von Evelyne Reich, der neuen Präsidentin des „Schweizerischen Verbandes für Seniorenfragen“ zog viele  Vertreterinnen und Vertreter von Kollektivmitgliedern und Partnerorganisationen an. Der ZRV durfte nebst ausserkantonalen Gästen sogar aNR V. Hubmann, die Präsidentin des VASOS, des anderen Trägerverbandes des „Schweizerischen Seniorenrates“ (SSR), sowie den amtierender SSR-Co-Präsidenten,Karl Vögeli, zu den Gästen zählen.

Was die neue Präsidentin zur Frage „Wo steht und wohin geht der Schweizerische Verband für Seniorenfragen (SVS)heute?“ zu sagen hatte,war für die Anwesenden an diesem 3. Forum50plus 2015 sehr interessant. Manche fragten sich, wie Evelyne Reich als derzeitige Direktorin des Spitals Lachen/SZ - und somit als „Senioren-Miliz-Präsidentin“ - zu diesem Thema Stellung beziehen würde. Sie tat es einfach, sachlich klar und offensichtlich überzeugt vom Wert des freiwilligen und ehrenamtlichen Einsatzes für die Seniorenanliegen.

Eine gesamtschweizerische Plattform für Seniorenanliegen

Insbesondere betonte Evelyne Reich die Bedeutung der Funktion des SVS als Trägerverband des „Schweizerischen Seniorenrates“ (SSR). Für sie ist der SSR die „einzige gute Schiene“, um seniorenpolitische Anliegen in die Bundespolitik einzubringen.Der Tatsache, dass die Zahl älterer und pensionierter Menschen zunimmt, entspreche auch einem gesteigerten Bedürfnis dieser Bevölkerungsgruppe, in fast allen Lebensbereichen mitzusprechen, mitzuwirken und mitzugestalten.

Zu diesem wachsenden Bedarf passen die heutigen Ziele des SVS. Der 1971 in Zürich gegründete SVS als gemeinnütziger, parteipolitisch und konfessionell unabhängiger  und föderativ geführter Verband mit eher bürgerlich liberaler Prägung bilde eine geeignete gesamtschweizerische Plattform, um aus der Sicht der älteren Menschen im Land gesellschaftspolitisch Stellung zu beziehen. Aber der SVS müsse sich künftig politisch markanter einbringen.Darum gälte es, die Altersverbände besser zu vernetzen und den Verbandsauftritt zu erneuern. Für die neue SVS-Präsidentin sind die Sicherung der Nachfolge in den Gremien und die Stärkung der regionalen/kantonalen Mitgliederverbände Ziele von grosser Bedeutung. Allerdings  setze dies jetzt auch eine Verstärkung der Geschäftsstelle voraus. Evelyne Reichs  prägnantes Votum entsprach offensichtlich den Erwartungen der Zuhörerschaft. Trotzdem waren in der Folge natürlich viele Fragen zu diskutieren. Dazu gab es, selbst nach den Schlussworten des ZRV- Präsidenten und der Ansage der nächsten ZRV-Veranstaltungen, beim abschliessenden Apéro noch ausgiebig Gelegenheit.