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Newsletter 06/2013 – Dezember 2013

Ein wertvoller Erfahrungsaustausch unter ZRV- Kollektivmitgliedern und Partnerorganisationen

3. Zusammenkunft 2013 des ZRV-Forum50plus in Zürich.

Von Hans Rudolf Schuppisser, Vizepräsident ZRV

Für die Delegierten von Kollektivmitglieder und Partnerorganisationen aus über zwölf Ortschaften des Kantons und drei Pensioniertenvereinigungen war es ein anregender Gedankenaustausch unter Gleichgesinnten. im heutigen Wandel der Gesellschaft stellen sich vor allem bei Organisationen, die auf Freiwilligkeit und Ehrenamtlichkeit beruhen, viele Fragen wieder neu. Auch die Verantwortlichen von Seniorenorganisationen fragen sich oft: Wie machen es die anderen? Womit haben sie Erfolg?

Edi Mumprecht berichtete über den SfS Meilen und Dorothea Meili von „altissimo Wehntal“. Dabei war interessant zu hören, wie sich die beiden Seniorenorganisationen präsentierten. SfS Meilen ist in einer grossen Gemeinde mit einem reichen Angebot an Institutionen und Vereinen tätig. Der Verein beruht auf dem bekannten Konzept „Senioren für Senioren“ von Pro Senectute und vermittelt einfache und praktische Hilfeleistungen von Senioren für Senioren. Daraus hat sich aber auch eine ganze Reihe anderer Aktivitäten und Angebote entwickelt. Der SfS-Dienstleistungsteil stellt administrativ und bezüglich der Unterscheidung zwischen öffentlichen und sogar Konkurrenz mit anderen privaten Angeboten den Vorstand in Meilen vor zum Teil echte Management-Probleme. Anders bei “altissimo Wehntal“. Der Verein erstreckt sich über vier ländlich geprägte Dörfer. Er ist  ursprünglich aus einer Initiative für Gesundheitsförderung heraus entstanden. Er umfasst Seniorinnen und Senioren, die „Lust auf alles, was ihnen Spass macht“ haben Es geht nicht um ein geregeltes Dienstleistungsangebot sondern um Kontakte knüpfen, Erfahrungsaustausch in Gesprächsgruppen, auch PC-Instruktionen und so weiter. Berichtet wurde von einer Art  „Wachtablösung“ von der  Gründergeneration, die Verantwortung abgeben möchte zu der Nachfolgegeneration, die übernommen hat.

Hier setzte die Diskussion ein. Es zeigte sich, dass dies überall eine wichtige Frage ist, zu der es keine einzige Antwort gibt. Eine andere Frage ist die, wie sich Senioren als ältere Personen z.B. ins Gemeindeleben einbringen können ohne direkt politisch vorgehen zu müssen. Beim anschliessenden Apéro zeigte es sich dann, dass es den beiden Referenten sehr gut gelungen ist, viele lebhafte Gespräche anzuregen. So konnte ZRV-Präsident Anton Schaller die Schlussfolgerung ziehen, dass die gespeicherte Erfahrung der Senioren viel Gutes und Nützliches bewirkt, und sogar gefragt ist, wenn man es richtig macht. Auf jeden Fall zeigte es sich, dass so ein Erfahrungsaustausch unter Verantwortlichen von Seniorenorganisationen wertvoll ist.